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Das "Transformation Update" des Wuppertal Instituts
Liebe Leser*innen,

die Transformation hin zu einer klimaneutralen Industrie ist längst keine Frage technologischer Möglichkeiten mehr. In vielen Bereichen liegen die Lösungen auf dem Tisch – von grünem Wasserstoff über klimafreundliche Stahlproduktion bis hin zu einer Kreislaufwirtschaft. Gelingen wird dies aber nur mit innovativen Konzepten einer nachhaltigen Industriepolitik.
Dass es nun vor allem auf die richtigen Rahmenbedingungen ankommt, wurde Mitte Juni beim internationalen Future Cleantech Festival in Remscheid deutlich. PD Dr. Peter Viebahn, Dr. Lukas Hermwille und weitere Forschende des Wuppertal Instituts diskutierten über zentrale Herausforderungen und Voraussetzungen für die grüne Stahlproduktion und die Rolle der öffentlichen Beschaffung bei der Schaffung von Leitmärkten für kohlenstoffarme Bauprodukte.

Insbesondere die nordrhein-westfälische Industrie steht vor umfassenden Herausforderungen: Neben technologischen und wirtschaftlichen Aspekten ist die gesellschaftliche Akzeptanz entscheidend für die erfolgreiche Gestaltung des Strukturwandels. Die aktuelle SCI4climate.NRW-Fallstudie "Lokale Akzeptanz der Industrietransformation – eine Fallstudienanalyse von Schlüsselregionen in NRW" zeigt anhand von fünf konkreten Beispielen aus NRW, welche Faktoren die lokale Akzeptanz fördern – aber auch, wo Konflikte entstehen können. Die Autor*innen stellen heraus, dass die lokale Akzeptanz von vielen miteinander verknüpften Faktoren abhängt, wie etwa von einer transparenten Informationspolitik, frühzeitigen Beteiligungsmöglichkeiten und dem Vertrauen in die verantwortlichen Institutionen und Unternehmen. Ebenso wichtig seien aber auch die Chancen der Transformation, beispielsweise für Jobs, Wertschöpfung oder die Lebensqualität vor Ort konsequent wahrzunehmen und Risiken offen und ehrlich zu reflektieren.

Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigt der Blick auf den Aufbau einer heimischen Wasserstoffwirtschaft. Obwohl grüner Wasserstoff als zentraler Baustein für die Dekarbonisierung gilt, kommt der Ausbau der Elektrolysekapazitäten in Deutschland nur langsam voran. Aktuelle Einschätzungen lassen erwarten, dass das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 Elektrolyse-Kapazitäten von 10 Gigawatt aufzubauen, ohne zusätzliche Impulse deutlich verfehlt werden wird. Vor diesem Hintergrund hat die Elektrolyse-Industrie-Wirtschaftsallianz (EIWA) ein Fördermodell vorgeschlagen, das über sogenannte Contracts for Difference (CfD) Investitionssicherheit schaffen soll – also eine staatlich geförderte Wasserstofferzeugung mithilfe von Differenzverträgen. Eine aktuelle Kurzstudie des Wuppertal Instituts untersucht die möglichen Kosten dieses Ansatzes und zeigt: Ein CfD-basiertes Fördermodell kann den Markthochlauf grünen Wasserstoffs wirksam unterstützen und gleichzeitig finanziell beherrschbar bleiben. Entscheidend seien eine sorgfältige Ausgestaltung der Ausschreibungen, gezielte Nutzung des erzeugten Wasserstoffs in besonders klimarelevanten Anwendungsfeldern sowie ein systemdienlicher Betrieb der Elektrolyseure. Zugleich macht die Studie deutlich, dass politische Entscheidungen stets Zielkonflikte ausbalancieren müssen – etwa zwischen langfristiger Klimaschutzwirkung und kurzfristiger Investitionssicherheit.

Doch Investitionssicherheit allein reicht nicht aus, denn selbst dort, wo klimafreundliche Produktionsverfahren bereits verfügbar sind, benötigen Unternehmen Orientierung darüber, welche Produkte künftig als nachhaltig gelten und wie sich ihre Investitionen am Markt behaupten können. Daher müssen gemeinsame Spielregeln her – wie etwa der Policy Brief "Green Steel, Shared Rules?" zeigt: Dr. Chun Xia-Bauer, Dr. Lukas Hermwille und Dr. Anna Leipprand aus dem Forschungsbereich Transformative Industriepolitik am Wuppertal Institut zeigen in ihrer Untersuchung, dass die Entwicklung glaubwürdiger und möglichst kompatibler Standards weit über technische Detailfragen hinausgeht – sie beeinflusst Investitionsentscheidungen, internationale Wettbewerbsbedingungen und letztlich die Geschwindigkeit der industriellen Transformation.

Damit ist jedoch noch nicht die grundsätzliche Frage beantwortet, woran wirtschaftlicher Erfolg in einer klimaneutralen Zukunft eigentlich gemessen werden sollte. Forschende des Wuppertal Instituts stellen in ihrem Wuppertal Paper heraus, dass der Begriff der Wettbewerbsfähigkeit häufig zu eng verstanden wird. Oft werde nicht ausreichend berücksichtigt, welche gesellschaftlichen Ziele erreicht werden sollen und welche positiven Synergien bei der Umsetzung von ehrgeizigem Klimaschutz entstehen können, wie  Prof. Dr. Peter Hennicke, Dr. Monika Dittrich und Janine Dierk in ihrem Deep Dive auf Basis des Ende 2024 veröffentlichten Buchs "Earth for All Deutschland" aufzeigen und deshalb ein umfassenderes Konzept der "grünen und systemischen Wettbewerbsfähigkeit" vorstellen. 

Die entscheidende Herausforderung besteht also darin, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Daher gilt es jetzt, die Weichen zu stellen – für Investitionen, für grüne Märkte und für eine wirtschaftliche Entwicklung, die ökologische und gesellschaftliche Ziele gleichermaßen berücksichtigt.

Eine spannende Lektüre wünscht
Anna Riesenweber
 
Rubrik: Schlaglichter & Aktuelles
 
FONA-Strategie: Richtiger Kurs, ganzheitlicher Innovationsblick notwendig

Am 24. Juni hat Bundesforschungsministerin Dorothee Bär in Berlin die neue Förderstrategie "Forschung für Nachhaltigkeit (FONA)" vorgestellt. Das Ecological Research Network (Ecornet), zu dem auch das Wuppertal Institut gehört, begrüßt, dass das Ministerium inter- und transdisziplinäre Forschung zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen verstärkt fördern will. Die Ecornet-Institute regen für die Umsetzung der Strategie jedoch ein erweitertes Verständnis von Innovation, Wirkung und Transfer an. Zudem weisen sie darauf hin, dass soziale Dimensionen der Nachhaltigkeit bislang nur begrenzt berücksichtigt werden.

zur News
 
Bundeserprobungsgesetz: Netzwerk Reallabore sieht Nachbesserungsbedarf

Ziel von Reallaboren ist der schnelle Transfer von Erkenntnissen und Innovationen in die Praxis. Die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür hat die Bundesregierung im sogenannten Bundeserprobungsgesetz festgelegt; die Formulierungshilfe dazu hat das Bundeskabinett Anfang Mai 2026 beschlossen. Grundsätzlich begrüßt das Netzwerk "Reallabore der Nachhaltigkeit" die Initiative: Ein solches Gesetz leiste einen wichtigen Beitrag, Innovations- und Transformationsprozesse zu erleichtern und Rechtsunsicherheiten zu reduzieren. Die Autor*innen weisen in ihrer Stellungnahme aber auch auf wesentliche Nachbesserungsbedarfe hin.

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Forschungsperspektiven: die Ampelkoalition und die Bundestagswahl 2025

Dr. Anna Leipprand und Dr. Sascha Samadi vom Wuppertal Institut haben Beiträge im neuesten Springer Nature-Handbuch "Die Bundestagswahl 2025" publiziert. Der Sammelband bündelt Beiträge zu zentralen Forschungsbereichen der Wahl-, Parteien-, Kommunikations-, Policy- und Regierungsforschung. Die Autor*innen verbinden übergreifende Einordnungen mit vertiefenden Analysen der Bundestagswahl 2025 sowie ihrer Vorgeschichte. In ihren Beiträgen analysieren Leipprand und Samadi die Bilanz der Ampelregierung – und ordnen ihre politischen Weichenstellungen im Kontext der Industrie- und Energiepolitik ein.

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Rubrik: Klimaschutz & Klimaanpassung
 
Globale Bestandsaufnahme und national festgelegte Klimabeiträge stärken

Die globale Bestandsaufnahme (Global Stocktake, GST) ist ein zentrales Instrument des Übereinkommens von Paris. Alle fünf Jahre überprüft die Staatengemeinschaft damit den gemeinsamen Fortschritt bei der Erreichung der internationalen Klimaziele. Doch wie können die Ergebnisse des GST dazu beitragen, Klimapolitik wirksamer zu gestalten? Im Rahmen des JUSTPATH-Projekts haben Forschende der internationalen Denkfabrik IDDRI und des Wuppertal Instituts untersucht, wie die Ergebnisse des ersten GST1 in nationale Klimaschutz-Verpflichtungen und -Maßnahmen umgesetzt werden.

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Rubrik: Ressourcen & Kreislaufwirtschaft
 
Plastikverschmutzung ist auch eine Frage der Menschenrechte

Die Auswirkungen der Plastikverschmutzung reichen weit über Umwelt- und Gesundheitsfragen hinaus und betreffen grundlegende Menschenrechte. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht "A Circular Plastics Economy and Human Rights" des Wuppertal Instituts. Giacomo Sebis, Researcher im Forschungsbereich Zirkuläre Gesellschaft, und Charlotte Hullmann, Researcherin im Forschungsbereich Transformative Industriepolitik, vergleichen darin die sozialen und ökologischen Folgen linearer Kunststofflieferketten mit den Potenzialen zirkulärer Systeme.

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Rubrik: Industrietransformation
 
Förderbedarf für heimischen grünen Wasserstoff

Beteiligte der Elektrolyse-Industrie-Wirtschaftsallianz (EIWA) haben ein "Elektrolyse-Industrie-Wirtschaftsprogramm" vorgeschlagen. Dies sieht eine auf Differenzverträgen (Contracts-for-Difference, kurz CfD) beruhende staatliche Förderung für die ersten 10 Gigawatt an inländischen Elektrolyseanlagen vor. In einer Kurzstudie haben Forschende des Wuppertal Instituts im Auftrag der EIWA nun die möglichen Kosten dieses Fördermodells untersucht. Maximilian Blum, Frank Merten, Dr. Sascha Samadi und Alexander Scholz nahmen dafür als Grundlage der Berechnungen eine Auswertung von 12 Fachstudien vor. Um die Unsicherheiten bei Investitionskosten, Strompreisen, Wirkungsgraden und Referenzpreisen abzubilden, entwickelten sie dafür drei Szenarien für die Förderkosten.

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Lokale Akzeptanz als Schlüssel für die Industrietransformation

Die SCI4climate.NRW-Fallstudie "Lokale Akzeptanz der Industrietransformation – eine Fallstudienanalyse von Schlüsselregionen in NRW" zeigt anhand von fünf konkreten Beispielen aus NRW, welche Faktoren die lokale Akzeptanz fördern – und wo Konflikte entstehen können. In ihrer Analyse stellen Dr. Valentin Espert und Dr. Dagmar Kiyar vom Wuppertal Institut dar, dass die lokale Akzeptanz von vielen miteinander verknüpften Faktoren abhängt.

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Green Steel, Shared Rules?

Nur mit einem verlässlichen Rahmenwerk und klar definierten Standards dafür, was künftig als kohlenstoffarmer Stahl gilt, können Stahlproduzenten tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln – und diese bilden wiederum die Grundlage für die anstehenden Milliardeninvestitionen in die klimafreundliche Stahlproduktion. Durch einen Vergleich des europäischen LESS-Standards mit Chinas "C2F Steel"-Standard zeigen Forschende des Wuppertal Instituts, warum aufeinander abgestimmte Standards notwendig sind, um Leitmärkte für kohlenstoffarmen Stahl zu schaffen.

zum Policy Brief
 
Wirtschaftlicher Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit brauchen neue Maßstäbe

Wettbewerbsfähigkeit gilt oft als wichtigstes Ziel von Wirtschafts- und Industriepolitik. Forschende des Wuppertal Instituts zeigen in ihrem Wuppertal Paper jedoch, dass der Begriff häufig zu eng verstanden wird: Oft werde nicht ausreichend berücksichtigt, welche gesellschaftlichen Ziele mit mehr Wettbewerbsfähigkeit erreicht werden sollen und welche Zielkonflikte oder positive Synergien dabei entstehen können – etwa zwischen wirtschaftlichem Erfolg und ehrgeizigem Klimaschutz. Prof. Dr. Peter Hennicke, Dr. Monika Dittrich und Janine Dierk vom Wuppertal Institut schlagen im Wuppertal Paper "Revisiting Competitiveness" deshalb ein umfassenderes Konzept der "grünen und systemischen Wettbewerbsfähigkeit" vor.

zum Wuppertal Report
 
Rubrik:  Digitale Transformation
 
Ein Moratorium der EU-Digitalgesetzgebung ist eine Scheinlösung

Der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) hat eine Stellungnahme zum Abschlussbericht der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) eingesetzten Kommission "Wettbewerb & Künstliche Intelligenz" veröffentlicht. Die Kommission spricht sich für ein Moratorium der EU-Digitalgesetzgebung aus und empfiehlt, den von der EU-Kommission angekündigten Vorschlag für einen Digital Fairness Act (DFA) nicht zu unterstützen. Der SVRV teilt diese Einschätzung nicht und spricht sich für eine Unterstützung des DFA aus.

zum Statement
 
Rubrik: Jobs & Karriere
 
Bilanzbuchhalter (w/m/d) im Team Finanzen & Controlling

Vollzeit (teilzeitgeeignet) und unbefristet – Bewerbungen sind bis 12. Juli möglich!

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Rubrik:  Veranstaltungstipps
 

30. Juni 2026, online

Stadt der kurzen Wege: Konzepte für eine menschenzentrierte Mobilität der Zukunft

Die letzte Ringvorlesung "Klimakrise und Nachhaltigkeit" Vol. 10 richtet den Blick auf die Mobilität der Zukunft: Im Fokus steht das Konzept der "Stadt der kurzen Wege", das auf eine menschenzentrierte und klimafreundliche Verkehrsplanung abzielt. Carolin Schäfer-Sparenberg vom Wuppertal Institut und Julian Dietze von der Bergischen Universität Wuppertal stellen Ansätze vor, mit denen sich die Mobilität in der Stadt effizienter, nachhaltiger und lebenswerter gestalten lässt. Dabei werden sowohl infrastrukturelle als auch gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt.

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30. Juni 2026 in Hamburg

Klimaneutralität und soziale Gerechtigkeit: wie gelingt ein fairer Wandel?

Deutschland muss klimaneutral werden – doch wer zahlt dafür? Und wie lässt sich der Wandel so gestalten, dass er sozial gerecht ist, zugleich aber auch wirtschaftlich tragfähig bleibt? Darüber diskutieren Prof. Dr. Niko Paech (Postwachstumsökonomie und plurale Ökonomik), Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts (Transformation und Energiesysteme), Prof. Dr. Anita Engels (Gesellschaft und Handlungsmacht) und Prof. Dr. Michael Fehling (Recht und Rahmenbedingungen) am 30. Juni an der an der Bucerius Law School in Hamburg.

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3. Juli 2026, online

Klimaschutzmanagement: EmpCo-konform mit Contribution Claims

Das Climate-Contribution-Claim-Modell bietet Unternehmen einen transparenten Weg, nicht nur einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sondern dies auch glaubwürdig und EmpCo-konform zu kommunizieren. Die EU-Richtlinie EmpCo schreibt Regelung vor, die Verbraucher*innen besser vor Greenwashing schützen sollen. Nicolas Kreibich, Senior Researcher im Forschungsbereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut, übernimmt die Vorstellung des Modells als Paradigmenwechsel im unternehmerischen Klimaschutz.

zum Webinar
 

9. Juli 2026 in Stuttgart

Reallabore "on the road" – Bilanz und Ausblick

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zieht Bilanz aus über zehn Jahren Reallabor-Förderung. Die Tagung bringt Akteur*innen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, um die Erfolge und Herausforderungen dieses transdisziplinären Forschungsformats zu reflektieren. Im Fokus stehen die erzielten Fortschritte bei der Gestaltung gesellschaftlicher Transformationsprozesse sowie die Diskussion über zukünftige Förderbedarfe und Entwicklungschancen. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um bisherige Erfahrungen zu bündeln und neue Perspektiven für eine nachhaltige Forschungspolitik zu entwerfen. Das Wuppertal Institut wird durch Dr. Franziska Stelzer, Senior Researcherin im Forschungsbereich Innovationslabore am Wuppertal Institut, vertreten.

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14. Juli 2026, online

Das CE:FIRE Entwicklungsmodell

Wie können Unternehmen Kreislaufwirtschaft, frugale Innovation und regeneratives Wirtschaften systematisch umsetzen? Genau das ermöglicht ein Entwicklungsmodell, das Forschende des Wuppertal Instituts im Rahmen des Projekts CE:FIRE entworfen haben. Am 14. Juli stellen die Researcherin Clara Baues und die Senior Researcherin Marina Fecke aus dem Forschungsbereich Zirkuläre Ökosysteme und Governance das Modell in einem Webinar vor: Sie erläutern die notwendigen theoretischen Grundlagen der Kreislaufwirtschaft, der frugalen Innovation und des regenerativen Wirtschaftens – und berichten von praktischen Erfahrungen mit dem Modell. Dabei spielt die Zusammenarbeit mit Unternehmen des regionalen Industrieverbunds OWL, SW, BD eine wichtige Rolle: Gemeinsam mit ihnen wurde das Entwicklungsmodell in Workshops getestet.

zum Webinar
 

15. Juli 2026 in Hagen

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Henning Wilts an der FernUniversität in Hagen

Am 15. Juli 2026 lädt die FernUniversität in Hagen zur Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Henning Wilts, Co-Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, ein. In seiner Vorlesung spricht er über das Thema "Kreislaufwirtschaft: Transformationsprozesse unter Rechtfertigungsdruck". Zu Beginn richtet der Dekan der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Michael Stoiber, einige Worte an die Teilnehmenden. Anschließend wird auch Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, einen kurzen Input geben. Die Antrittsvorlesung findet um 16 Uhr in der Universitätsstraße 11 in 58097 Hagen (Gebäude 2, Raum 4 - 5) statt. Neben Studierenden sind auch alle Interessierten eingeladen.

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Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

ViSdP: Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer
Kontakt: Christin Hasken, Leitung Kommunikation
Döppersberg 19 | 42103 Wuppertal | Tel. +49 202 2492-187
E-Mail: pr@wupperinst.org | Website: wupperinst.org

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