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Das "Transformation Update" des Wuppertal Instituts
Liebe Leser*innen,

"Milliarden-Strafen drohen", schreibt die Frankfurter Rundschau, "das Prinzip Hoffnung wird weder Regierung noch Industrie reichen" die Wirtschaftswoche – und der Expertenrat für Klimafragen, eingesetzt von der Regierung selbst, lässt per Pressemitteilung wissen, "dass das Klimaschutzprogramm 2026 nicht die Anforderungen aus § 9 Klimaschutzgesetz erfüllt".

Dem großen Anspruch, mit dem es angekündigt worden ist, wird das neue Klimaschutzprogramm (KSP) der Bundesregierung nicht gerecht. Es soll "Deutschland moderner und unabhängiger von Öl und Gas machen", heißt es seitens des Bundesumweltministeriums. Doch das KSP droht aus unterschiedlichen Gründen an den eigenen Zielen zu scheitern. Denn die tatsächliche Klimaschutzlücke, die es bis zum Jahr 2030 zu füllen gilt, dürfte deutlich größer ausfallen als angenommen. Womöglich sogar doppelt so groß, weil zentrale, aktuelle energiepolitische Vorhaben der Regierung klimapolitisch sogar bremsen würden, sollten sie tatsächlich wie geplant umgesetzt werden. 

"Mit dem Entwurf wird Deutschland seine gesteckten Klimaziele aller Voraussicht nach deutlich verfehlen. Die einzelnen, im Klimaschutzprogramm benannten Maßnahmen sind grundsätzlich zu begrüßen, sie reichen aber nicht aus, um die für den Klimaschutz notwendige Transformationsgeschwindigkeit und -tiefe realisieren zu können", kritisiert Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, das KSP in einem Statement, das er gemeinsam mit Dr. Sascha Samadi, Prof. Dr.-Ing. Clemens Rohde und Dr. Stefan Thomas verfasst hat. Statt den Ausstieg aus fossilen Abhängigkeiten zu beschleunigen und die Abhängigkeit von volatilen Öl- und Gaspreisen zu verringern, riskiere die Politik nicht nur einen zu langsamen Emissionsrückgang, sondern eine anhaltende Importabhängigkeit und milliardenschwere Folgekosten für den Staat und die Verbraucher*innen.

Parallel zur Veröffentlichung des KSP ist eine intensive Diskussion über die infolge des Krieges im Iran hohen Energie- und Mobilitätskosten entbrannt – mit Maßnahmenvorschlägen aus der Politik, die für den Klimaschutz kontraproduktiv sind und drohen für die Verbraucher*innen eher Strohfeuercharakter zu haben. Ohne Zweifel sind die Benzin-, Diesel- und Gaspreise aktuell sehr hoch, auch wenn sie noch weit vom 2022-Spitzenniveau entfernt liegen, das durch den russischen Überfall auf die Ukraine geprägt wurde. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen prüft einen Gaspreis-Deckel – und auch die Bundesregierung hat ein Spritpreispaket auf den Weg gebracht, welches unter anderem vorsieht, dass Tankstellen ihre Kraftstoffpreise nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen. Zudem gibt sie einen Teil der Ölreserven frei und eine Erhöhung der Pendlerpauschale ist in der Diskussion, teilweise sogar eine direkte Kappung der Tankstellenpreise. Doch diese kurzfristigen Preisdebatten verstellen den Blick auf strukturelle Herausforderungen, ordnete Fischedick bereits Anfang März in einem Statement ein, denn: Es brauche verlässliche politische Rahmenbedingungen, die den Umstieg auf klimafreundliche nicht-fossile basierte Mobilität beschleunigen. Die nun beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung griffen zu kurz.

Die Baustellen liegen nicht nur im Verkehr, auch im Gebäudesektor besteht erheblicher Handlungsbedarf: CDU und SPD haben am 24. Februar 2026 die Eckpunkte für das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vorgestellt. Sie sehen vor, zentrale Vorgaben wie die 65-Prozent-Erneuerbaren-Pflicht für neue Heizungen abzuschaffen, den Einbau von Öl- und Gasheizungen wieder zu erleichtern und stattdessen schrittweise Quoten für klimafreundliche Brennstoffe (insbesondere Biomethan) sowie Förderprogramme auszubauen, deren konkrete sozialverträgliche Ausgestaltung jedoch teils unklar bleibt. Dies birgt laut Dr. Stefan Thomas, Leiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, erhebliche Risiken für das Erreichen der Klima- und Energieziele und auch rechtliche Unsicherheiten. Denn ohne verbindliche Vorgaben hängt die Wirksamkeit allein von Fördermaßnahmen ab. Für Verbraucher*innen und Mieter*innen bedeutet dies, sich mit voraussichtlich steigenden, in jedem Fall aber unsicheren Energiekosten konfrontiert zu sehen. Das Risiko, in eine "Kostenfalle" durch länger genutzte fossile Heizungen zu laufen, ist sehr groß, während ein wirksamer gesetzlicher Schutz vor hohen Nebenkosten bislang nicht konkret geregelt ist. Deshalb weist Stefan Thomas in seinem Standpunkt darauf hin, dass eine Abkehr von Öl- und Gasheizungen unabdingbar sind, dafür aber soziale Ausgleichsmechanismen und eine gezielte Entlastung der Verbraucher*innen entscheidend sind, um Akzeptanz für klimapolitische Maßnahmen zu sichern.

Die zentrale Herausforderung bleibt damit unverändert: Klimapolitik braucht Kohärenz, Verlässlichkeit und den Mut zu klaren Entscheidungen – gefragt ist eine integrierte Strategie, die auf einer ehrlichen Einschätzung der bestehenden Klimaschutzlücke basiert und den Transformationsprozess konsequent vorantreibt.

Nun kommt es darauf an, die notwendigen Schritte entschlossen gemeinsam zu gehen!
Anna Riesenweber
 
Rubrik: Schlaglichter & Aktuelles
 
Windenergie- und Photovoltaik-Anlage
Klimaschutzprogramm 2026 unzureichend für das Erreichen der Klimaschutzziele

In einem Statement ordnen Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Dr. Sascha Samadi, Prof. Dr.-Ing. Clemens Rohde und Dr. Stefan Thomas das am 25. März vom Bundeskabinett verabschiedete Klimaschutzprogramm ein. Die Forschenden des Wuppertal Instituts kritisieren, dass insbesondere die Potenziale zur Minderung der Energieimportabhängigkeit nicht konsequent erschlossen werden und die Maßnahmen voraussichtlich nicht ausreichen, um die im Bundes-Klimaschutzgesetz verankerten Ziele zu erreichen.

zur Einordnung
 
Steigende Gas- und Spritpreise: Was lernen wir daraus?

Angesichts stark steigender Gas- und Spritpreise infolge geopolitischer Konflikte warnt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, vor den Risiken einer auf fossilen Energien basierenden Energieversorgung. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, wie verletzlich solche Strukturen sind. Für mehr Resilienz brauche es daher vor allem einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien, mehr Effizienz und eine verstärkte Elektrifizierung.

zum Statement
 
Windenergie- und Photovoltaik-Anlage
"Zukunftsfähiges Deutschland" wird 30

Vor 30 Jahren erschien die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland", erstellt von Forschenden des Wuppertal Instituts im Auftrag von BUND und MISEREOR. Sie gilt bis heute als einer der zentralen Meilensteine in der deutschen Nachhaltigkeitsdebatte und brachte Konzepte wie Effizienz, Konsistenz, Suffizienz und globale Gerechtigkeit in den Diskurs. Auch 30 Jahre nach der Studienveröffentlichung zeigt sich: Die grundlegenden Leitbilder – globale Gerechtigkeit und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen als Maxime – sind heute relevanter denn je.

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Top-Ten-Publikation des Jahres 2025

Jedes Jahr stellt das Wuppertal Institut die zehn wichtigsten referierten Publikationen des vergangenen Jahres vor. Aus dem Themenbereich Klima-, Energie- und Ressourcenwende wurden fünf Artikel aus 2025 ausgewählt, aus dem Bereich Konsument*innen-Verhalten zwei Artikel sowie drei Artikel aus dem Bereich Forschungsmethoden.

Zu den Top Ten
 
Ein einheitlicher Sound für starke Transformation

Wie klingt das Wuppertal Institut? Bisher hatten Filme auf Social Media und Youtube, kleine Audioformate sowie der Podcast des Wuppertal Instituts kein einheitliches Klanggewandt. Daher hat das Institut für alle Formate einen eigenen, einheitlichen Sound entwickeln lassen, der neu, ausdrucksstark und professionell klingt – und Transformationsprozesse hörbar macht und den Wiedererkennungswert erhöht. Das neu entwickelte Audiobranding ist bald in Social-Media-Beiträgen, dem Podcast Zukunftswissen und bei digitalen Veranstaltungen integriert.

Zur News
 
Rubrik: Klimaschutz & Klimaanpassung
 
Earth Hour 2026: Wir machen's aus!

Die Earth Hour erinnert daran, dass Klimaschutz eine gemeinsame Aufgabe ist. Unternehmen spielen dabei eine wichtige Rolle – ebenso wie jede und jeder Einzelne. Am Samstag, den 28. März 2026, wird es daher weltweit für eine Stunde dunkler: Um 20:30 Uhr schalten Menschen, Städte und Unternehmen rund um den Globus für 60 Minuten das Licht aus. Die Earth Hour ist eine weltweite Aktion der Umweltstiftung WWF – auch das Wuppertal Institut beteiligt sich an der Aktion.

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Von der Theorie zur Implementierung

Trotz klarerer Vorgaben durch das Artikel-6-Regelwerk des Pariser Klimaabkommens bleibt die Navigation durch die fragmentierten internationalen Kohlenstoffmärkte komplex. Der Kapazitätsaufbau für Artikel 6 und den freiwilligen Kohlenstoffmarkt spielt daher eine Schlüsselrolle für Länder, die eine marktorientierte Zusammenarbeit anstreben. Nicolas Kreibich und Max Schulze-Steinen vom Wuppertal Institut analysieren zusammen mit Florian Eickhold in ihrem Policy Paper die globale Landschaft der Kapazitätsaufbau-Programme im Bereich der Kohlenstoffmärkte. Hierfür nahmen sie unter anderem Hauptakteur*innen, Schwerpunktbereiche der Programme und deren methodische Ansätze in den Blick.

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Rubrik: Resourcen & Kreislaufwirtschaft
 
Fensterrahmen und Ziegelsteine
Gebäudesektor im Wandel: zwischen Zirkularität und Materiallager

Im Projekt CirBuild gingen Forschende des Wuppertal Instituts der Frage nach, welche Informationen zu Materialflüssen und -beständen im deutschen Gebäudesektor vorhanden sind und was sich daraus über die Kreislauffähigkeit des Gebäudebestands ableiten lässt. Sören Steger und Luisa Bergmann vom Wuppertal Institut haben die Ergebnisse im Abschlussbericht "Kreislauffähigkeit des deutschen Gebäudesektors" zusammengefasst. Sie analysierten dafür quantitative Daten zu sieben Materialkategorien – darunter Stahl, Beton, Holz, und Kunststoffe, sowie zu den Bauelementen Wärmedämmverbundsysteme und Fenster. Der Abschlussbericht bildet die Grundlage für den gleichnamigen Bericht, den das Gebäudeforum Klimaneutral der Deutschen Energie-Agentur (dena) am 24. März 2026 vorstellte.

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Profifußball im Klimacheck: Debatte im Fußballmuseum

Der Sport mit seiner ausgeprägten Event-Kultur rückt meist nur dann in den Fokus der Klima- und Nachhaltigkeits-Debatte, wenn – wie 2026 mit den Olympischen Winterspielen in Italien und der Fußball-WM in den USA, in Kanada und Mexiko – Großereignisse auf dem Programm stehen. Doch wie lässt sich Profifußball klimafreundlicher organisieren? Darüber diskutierten Dr. Imke Schmidt vom Wuppertal Institut, der RWE-Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Krebber und Carsten Cramer, Sprecher der Geschäftsführung von Borussia Dortmund im Rahmen des kontroversen und launigen 21-Talks "Die 4. Halbzeit" im Deutschen Fußballmuseum. Im Mittelpunkt standen vor allem Mobilität, Lieferketten und Energieversorgung.

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Rubrik: Städte im Wandel
 
Projektideen zur aktiven Mobilität und Umsetzungsallianzen gesucht

Die InnovationsCommunity Urban Health (ICUH) ruft zum zweiten "Call for Ideas" auf. Gesucht werden kreative, innovative und umsetzungsorientierte Projektideen, die die Kluft zwischen Wissen und Handeln – dem sogenannten Implementation Gap – schließen und konkrete Ansätze für besonders benachteiligte Stadtteile in Regionen des Ruhrgebiets sowie Bremen und Bremerhaven liefern. Bewerbungen sind noch bis zum 30. April 2026 möglich.

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Rubrik:  Veranstaltungstipps
 

13. April 2026 in Düsseldorf

JRF-Jahresfeier 2026

Mitte April lädt die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) zu ihrer Jahresfeier: Der JRF-Vorstand blickt auf das vergangene Jahr zurück und das JRF-Kuratorium verleiht den Dissertationspreis 2026. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident des Wuppertal Instituts sowie Wissenschaftlicher Vorstand der JRF, hält einen Impulsvortrag zum Thema "Umsetzung von Energiewende und Klimaschutz – eine multidimensionale Gestaltungsaufgabe". Als weiteres Highlight wird Marina Fecke, Senior Researcherin Forschungsbereich Zirkuläre Ökosysteme und Governance am Wuppertal Institut, abschließend in ihrem Science Slam Einblicke geben, was Trash-TV uns über die Zukunft unserer Wirtschaft lehren kann. Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung kostenfrei.

Zu den Eventdetails
 

14. April bis 31. August 2026 in NRW sowie online

Humboldtⁿ-Ringvorlesung 2026

Die Humboldtⁿ-Ringvorlesung im Sommersemester 2026 beleuchtet Transformationsprozesse in NRW aus unterschiedlichen wissenschaftlichen und praktischen Blickwinkeln. Referierende geben Einblicke in aktuelle Forschung und regionale Praxisbeispiele. Ziel ist es, ein interdisziplinäres Verständnis der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Dynamiken, nachhaltiger Transformation zu vermitteln. Die überwiegend digitalen Vorträge richten sich an Studierende und alle Interessierten.

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15. April 2026 | online

Berliner Energietage 2026: Kooperative Nahwärme in urbanen Bestandsquartieren 

Die Veranstaltung "Kooperative Nahwärme in urbanen Bestandsquartieren" wird vom Wuppertal Institut im Rahmen des Forschungsprojektes SInBa (Soziale Innovationen im Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung) organisiert. In der Online-Session werden Praxisbeispiele vorgestellt: von nachbarschaftlich organisierten Projekten über zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse bis hin zu Wärme- und Quartiersgenossenschaften. Sie zeigen, wie Wärmeinfrastrukturen gemeinsam entwickelt, aufgebaut und betrieben werden können – unabhängig von klassischen Versorgerstrukturen. Die Moderation der Online-Session übernimmt Steven März, Senior Researcher im Forschungsbereich Stadtwandel am Wuppertal Institut.

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15. bis 16. April 2026 in Frankfurt am Main

1. Konferenz zu Arbeit & Demokratie: Wo Zukunft Gestalt annimmt

Auf der Arbeit wird Demokratie gelebt, gelernt – oder eben verlernt. Im Rahmen der Konferenz "Arbeit & Demokratie" stehen diese Themenfelder im Fokus: Demokratie im Arbeitsraum, Nachhaltigkeit und Verantwortung, Migration und Vielfalt sowie soziale Gerechtigkeit und Teilhabe. Auch Forschende des Wuppertal Instituts beteiligen sich: Prof. Dr. Peter Hennicke nimmt an einem Panel zu Organisationen als Lernräume der Demokratie teil und Oliver Wagner hält einen Impuls-Input über "Earth4All Deutschland" im Zusammenspiel mit Demokratie.

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23. April 2026 in Dortmund

3. Circular Design Summit

Wie können Unternehmen Produkte und Geschäftsmodelle zirkulär und ressourcenschonend gestalten? Beim dritten Circular Design Summit der Effizienz-Agentur NRW teilen führende Expert*innen Praxiswissen und Unternehmen echte Umsetzungserfahrungen. Prof. Dr. Christa Liedtke vom Wuppertal Institut hält eine Keynote zu Circular Design als neue Rohstoffstrategie. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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24. April 2026 in Gelsenkirchen

Wissenschaftstransfer anders machen!?

Die Tagung „Wissenstransfer anders machen?! Reallabore, Pop-ups, Performances, mobile und aufsuchende Angebote in der Energiewende“ findet am 27. April 2026 ab 12 Uhr im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt. Auch das Exponat "Die Stadt der Zukunft" des Wuppertal Instituts wurde als kreativer, partizipativer Beitrag ausgewählt und wird im Rahmen der begleitenden Ausstellung präsentiert. Die Installation veranschaulicht über drei Modellebenen hinweg die Transformation hin zu ressourcenleichten, gerechten und lebenswerten Städten in den Bereichen Mobilität, Ressourcen, Kreislaufwirtschaft, Energie sowie Produktion und Konsum.

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28. April 2026 in Köln

GS1 Exchange: Digitaler Produktpass 2026

Wie sich der Digitale Produktpass in der Praxis umsetzen lässt und welche Anforderungen auf Unternehmen zukommen, steht im Mittelpunkt der GS1-Konferenz "Digital Product Passport": Fachleute aus Politik, Handel und Industrie geben Einblicke in die Hintergründe der neuen EU-Ökodesign-Verordnung in Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops und praxisnahe Sessions. Seitens des Wuppertal Instituts leiten Dr. Vita Zimmermann und Dr. Holger Berg zwei der Breakout-Sessions.

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29. April 2026 in Hamm

Öffentlicher Vortrag: Was haben Ressourcen mit Demokratie zu tun?

Der Zugang zu materiellen, ökologischen und immateriellen Ressourcen bestimmt, wer politisch teilhaben, mitentscheiden und Zukunft mitgestalten kann – jedoch ist dies eine Frage gerechter Ressourcenverteilung. Prof. Dr. Christa Liedtke vom Wuppertal Institut hält einen Vortrag über den Zusammenhang von Ressourcen und Demokratie und welche Herausforderungen sich dadurch ergeben. Dabei wird sie die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Buch "Wohlstand in Zeiten des Übergangs" vorstellen.

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Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

ViSdP: Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer
Kontakt: Christin Hasken, Leitung Kommunikation
Döppersberg 19 | 42103 Wuppertal | Tel. +49 202 2492-187
E-Mail: pr@wupperinst.org | Website: wupperinst.org

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