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Das "Transformation Update" des Wuppertal Instituts
Liebe Leser*innen,

den neuen Projektionsdaten des Umweltbundesamts zufolge übertreffen die meisten Sektoren ihre Klimaschutzziele: Energiewirtschaft, Industrie, Landwirtschaft und Abfallwirtschaft haben ihre Treibhausgasemissionen deutlich stärker reduziert, als im Klimaschutzgesetz vorgeschrieben. Zusammen haben diese vier Sektoren über 300 Millionen Tonnen mehr CO2-Äquivalente eingespart, als gesetzlich vorgeschrieben.

Hört sich gut an? Eigentlich schon. Wenn da nicht noch die beiden Problemsektoren wären: "Verkehr und Gebäude bleiben Sorgenkinder", schreibt das UBA dazu – und die Projektionsdaten zeigen: Die beiden Sektoren machen die Erfolge der anderen zunichte, der Gebäudesektor mit 110 Millionen Tonnen Emissionen zu viel, der Verkehrssektor sogar mit knapp 190 Millionen Tonnen.

Dabei liegen für beide Sektoren wirksame Lösungen auf dem Tisch. Etwa "Tempolimit statt Tankrabatt" für den Verkehrssektor, wie Dr. Sascha Samadi und Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick in ihrem Statement schreiben: Ein allgemeines Tempolimit würde nicht nur den Erdölverbrauch spürbar reduzieren, es ließe sich auch schnell umsetzen, ohne Belastungen des Bundeshaushalts. Und: Die Mehrheit der Deutschen befürwortet ein Tempolimit.
Digitale Chancen fĂĽr den Verkehrssektor zeigt Paul R. Schneider in seinem
Statement "Chance fĂĽr die Mobilitätswende?" auf: Wenn die Menschen in Deutschland in einer einzigen App alle Mobilitätsoptionen sehen und direkt buchen könnten – von Ă–PNV und Bahn ĂĽber Taxis, Fernbusse und On-Demand-Ridepooling bis hin zu Car- und Bikesharing – wĂĽrde nicht nur die Mobilität ohne Privatauto einfacher und gĂĽnstiger werden, auch der Klimaschutz wĂĽrde profitieren. Und zwar ganz ohne Verbote, langwierige Vorbereitung oder groĂźe Investitionen. 

Auch für den Gebäudesektor haben unsere Forschenden sinnvolle Lösungen erarbeitet: So haben sie im Horizon-Europe-Projekt Micro-Bio-CHP Biomassevergasung, eine Festoxid-Brennstoffzelle, Photovoltaik und Energiespeicher kombiniert und erprobt. Das Ergebnis: Ein neuartiges, hocheffizientes Energieversorgungssystem auf Basis erneuerbarer Energien, das eine nahezu energieautarke Versorgung von Mehrfamilienhäusern mit Wärme und Strom ermöglichen kann. Und in einem weiteren Statement schreiben Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Dr. Sascha Samadi, wie die geplante Novelle für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angepasst werden sollte, um die Dynamik beim Ausbau der Erneuerbaren beizubehalten.

Integrierte Lösungen für gleich beide Problemsektoren liefern wir mit zwei weiteren Studien: Zum einen mit der WWF-Studie "Ressourcenleicht Leben 2045", die unter anderem zeigt, dass kompaktere Wohnflächen und geteilte Mobilität ohne Verzicht auf Lebensqualität machbar sind. Und zum anderen mit der Arbeit "Modelling sufficiency policy. An analysis of energy sufficiency in existing scenarios and policy, and integration into transport and building models", für die Dr. Johannes Thema mit dem Promotionspreis der Europa-Universität Flensburg ausgezeichnet wurde.

Viel SpaĂź beim Lesen wĂĽnscht
Christian Kensbock
 
Rubrik: Schlaglichter & Aktuelles
 
Ausstieg aus fossilen Brennstoffen: Aufbruch in Santa Marta

Vom 24. bis 29. April fand in der kolumbianischen Küstenstadt Santa Marta die erste internationale Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen (First Conference on Transitioning Away from Fossil Fuels) statt. In einem Statement schreiben Oliver Wagner, Wolfgang Obergassel und Max Schulze-Steinen aus der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik, warum Deutschland die Konferenz mit Leben füllen muss – als Vorbild und Partner.

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Tempolimit statt Tankrabatt: Warum Steuersenkungen auf Benzin und Diesel ökonomisch kontraproduktiv sind

In einem Statement zeigen Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Dr. Sascha Samadi, dass Steuersenkungen auf Benzin und Diesel zwar kurzfristige Symptome lindern, aber nicht die dahinter liegenden Ursachen und Abhängigkeiten adressieren. Sie schlagen andere Maßnahmen vor, etwa ein Tempolimit, eine Preisreduktion für das Deutschland-Ticket oder mehr Homeoffice. Außerdem erläutern sie vorbeugende Maßnahmen für die nächste Energiekrise – und empfehlen strukturelle Veränderungen, um die Nachfrage nach fossilen Energieträgern zu reduzieren.

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Dr. Johannes Thema erhält Promotionspreis der Europa-Universität Flensburg

Für seine Dissertation zur Modellierung von Suffizienzpolitik wurde Dr. Johannes Thema aus dem Forschungsbereich Energiepolitik des Wuppertal Instituts mit dem Promotionspreis der Europa-Universität Flensburg ausgezeichnet. In seiner Arbeit analysiert Thema die aktuelle und potenzielle zukünftige Rolle von Suffizienz in der Politik sowie in wissenschaftlichen Szenarien und Modellen – und integriert zentrale Aspekte der Suffizienz in sektorale Modelle für den Personenverkehr und Wohngebäude.

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Design Science Research: verbindet Forschung und Praxis.

Kreative Prozesse, Wissenschaft und Praxis näher zusammenbringen: Forschende des Wuppertal Instituts zeigen in einem Fachartikel, wie Design Science Research (DSR) sich in Kreativitäts- und Innovationsforschung integrieren lässt. Mit DSR lassen sich nicht nur Theorien entwickeln, sondern auch konkrete Lösungen – wie Tools, Methoden oder Modelle, die direkt in Unternehmen, Start-ups oder Organisationen nutzbar sind. Als Ergebnis stellen die Forschenden einen Leitfaden vor: den DeepDSR Guide.

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KI-Policy des Wuppertal Instituts veröffentlicht

Um die Chancen von KI zu nutzen und gleichzeitig die Anwendungsrisiken zu minimieren, hat das Wuppertal Institut eine KI-Policy entwickelt, die Ende März 2026 in Kraft getreten ist. Sie definiert Leitlinien für einen reflektierten, transparenten und verantwortungsvollen Einsatz von KI in der täglichen Arbeit am Institut.

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Rubrik: Klimaschutz & Klimaanpassung
 
Ringvorlesung "Klimakrise und Nachhaltigkeit" Vol. 10:
Ein gutes Leben für alle – wie bekommen wir das hin?

Bereits zum zehnten Mal findet in diesem Sommersemester die Vorlesungsreihe "Klimakrise und Nachhaltigkeit" statt. Dieses Mal fragen die Vorträge: Wie können alle Menschen ein gutes Leben haben, ohne dass dabei die planetaren Grenzen überschritten werden? Los geht es ab dem 5. Mai um 18 Uhr. Erstmals finden alle Termine digital statt.

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Klimaschutz-Bildung für Jugendliche: verbesserte Ansätze

In einem Workshop widmeten sich 17 Fachleute aus Praxis, Bildung, Forschung und Projektarbeit der Stärkung der Handlungskompetenz junger Menschen bei Klimaschutz und Energiewende. Im Zentrum standen Strategien der Jugendansprache, relevante Kompetenzen und Wissensbedarfe, pädagogische Ansätze und die Rolle von Schulen.

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Rubrik: Energiewende gestalten
 
First Conference on Transitioning Away from Fossil Fuels: Briefing veröffentlicht

Vom 24. bis zum 29. April fand im kolumbianischen Santa Marta die erste Konferenz zur Abkehr von fossilen Brennstoffen (First Conference on Transitioning Away from Fossil Fuels, kurz TAFF) statt. Im Auftrag des Europäischen Parlaments haben Juliane Schell, Max Schulze-Steinen und Wolfgang Obergassel aus dem Forschungsbereich Internationale Klimapolitik des Wuppertal Instituts ein Briefing zur Konferenz verfasst.

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Geplante EEG-Novelle: Schlechtere Rahmenbedingungen für Dach-Solaranlagen gefährden Klimaschutzziele

Am 21. April wurde die Novelle für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in die Ressortabstimmung gegeben. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Dr. Sascha Samadi haben ein Statement zum Entwurf verfasst: Sie heben insbesondere schlechtere Rahmenbedingungen für den Zubau von Gebäude-Solaranlagen hervor – und erläutern, warum das Erreichen der Klimaziele gefährdet ist, falls die EEG-Novelle in ihrer jetzigen Form umgesetzt wird.

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Biomasse-basiertes Energiesystem für Mehrfamilienhäuser erfolgreich erprobt

Im Projekt "Micro-Bio-CHP" entwickelten Forschende ein neuartiges Energieversorgungssystem für Mehrfamilienhäusern auf Basis erneuerbarer Energien, das eine nahezu energieautarke Versorgung mit Wärme und Strom sowie mit Blick auf Elektromobilität ermöglichen soll. Die Projektpublikationen stehen kostenfrei zum Download bereit.

mehr Infos zu Micro-Bio-CHP
 
Impulse fĂĽr eine Forschungsagenda zu Negativemissionstechnologien in der Energiesystemanalyse

Das kostenfreie Impulspapier "Impulse für eine Forschungsagenda zu Negativemissionstechnologien in der Energiesystemanalyse" richtet sich an politische Entscheidungsträger*innen und soll offenen Forschungsbedarf mit Fokus auf die Einbindung von Negativemissionstechnologien in Energiesysteme aufzeigen, basierend auf der aktuellen Forschung zu dem Thema.

zum Impulspapier
 
Rubrik: Resourcen & Kreislaufwirtschaft
 
Circular Economy Information Ecosystem (CEIS): Daten-Infrastrukturen als SchlĂĽsselressource der Kreislaufwirtschaft

Damit Produkte länger genutzt, repariert und recycelt werden können, braucht es vor allem eins: verlässliche Daten. In einem neuen In Brief zeigen Prof. Dr.-Ing. Stephan Ramesohl und Dr. Holger Berg aus dem Forschungsbereich Digitale Transformation, warum Digitalisierung entscheidend für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ist – und welche Rolle das Circular Economy Information Ecosystem (CEIS) dabei spielt.

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Digitaler Produktpass: Whitepaper zu Vorbereitung, Einführung und Skalierung in Unternehmen veröffentlicht

Im Whitepaper erläutern Niklas Hoffmann und Martin Perau vom Wuppertal Institut zusammen mit Kai Timo Krüger vom Fraunhofer IEM, wie sich die Einführung und Nutzung Digitaler Produktpässe (DPPs) in Unternehmen praktisch umsetzen lässt – basierend auf einem DPP-Pilotprojekt bei der Böllhoff GmbH & Co. KG. Für zwei Produkte des Unternehmens wurde der DPP prototypisch umgesetzt und die Skalierung auf ein breites Portfolio vorbereitet.

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Wie Deutschland seinen Rohstoffverbrauch halbieren kann

Die Deutschen verbrauchen jedes Jahr im Schnitt fast 16 Tonnen Rohstoffe pro Person, rund doppelt so viel wie Wissenschaftler*innen als nachhaltig ansehen. Die WWF-Studie "Ressourcenleicht Leben 2045", modelliert von Forschenden des Wuppertal Instituts, zeigt: Eine Halbierung des Rohstoffverbrauchs ist möglich – und zwar ohne Lebensqualität einzubüßen. In der Studie benennen die Autor*innen fünf zentrale Hebel zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs.

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Just Transition im Kontext der Kreislaufwirtschaft

In ihrem Report "A just transition to a circular economy: Operational framework and indicators" zeigen Burcu Gözet und Giacomo Sebis zusammen mit weiteren Forschenden, dass die sozialen Auswirkungen von Kreislaufstrategien bislang ungleich erfasst werden. Sie liefern mit dem Bericht nun einen ersten konkreten Rahmen – zeigen aber auch, dass noch viel Entwicklungsarbeit nötig ist.

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Rubrik: Industrietransformation
 
Nachfrage schafft Wandel: Automobilindustrie als Hebel fĂĽr klimafreundlichen Stahl

Das Policy Paper "Nachfrage statt Wandel" zeigt am Beispiel der Stahl- und der Automobilindustrie, wie zwei zentrale deutsche Industriebranchen sich gegenseitig bei Modernisierung und Dekarbonisierung unterstützen können. Die Autor*innen empfehlen verlässliche Nachfragesignale und zusätzliche politische Instrumente, damit klimafreundlicher Stahl auch abseits von öffentlichen Vergaben und Förderprogrammen verstärkt eingesetzt wird.

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Rubrik: Mobilität neu denken
 
Statement zur Reform des Intelligente-Verkehrssysteme-Gesetzes (IVSG): Chance für die Mobilitätswende?

Paul R. Schneider vom Wuppertal Institut befasst sich in einem Statement mit der Reform des Intelligente-Verkehrssysteme-Gesetzes (IVSG). Es regelt unter anderem, welche Mobilitätsdaten künftig offengelegt werden müssen. Schneider erklärt, wie die Reform Mobilität für alle verbessern, den Wettbewerb stärken und das Klima schützen kann – und welches Schlupfloch dafür sorgen könnte, dass die Novelle weitgehend folgenlos bleibt.

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Rubrik: Städte im Wandel
 
Vom Leerstand zum Lebensraum: nachhaltiger Konsum belebt Innenstädte neu

Welche Rolle nachhaltige Konsumangebote in der Transformation von Innenstädten spielen, zeigt das Projekt SONa: In Reallaboren wurden in drei Städten verschiedene Ansätze erprobt, vom Pop-up-Store bis zur Tauschbörse. SONa zeigt: Erfolgreiche Innenstadt-Projekte sind die Summe vieler Maßnahmen – und brauchen politisches Engagement, enge Zusammenarbeit zwischen den Ämtern sowie eine klare Ansprechperson. Ein Abschlussbericht und ein begleitendes Policy Paper zu leerstehenden Gewerbeflächen stehen kostenfrei zum Download bereit.

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Rubrik: Zukunftswissen.fm Podcast
 
Zuversicht trotz Klimakrise: Wie wir neue Hoffnung schöpfen

Angesichts multipler Krisen fällt es oft schwer, beim Thema Klimaschutz hoffnungsvoll zu bleiben. Dabei machen zahlreiche Entwicklungen Mut – etwa die rasant fallenden Preise für die Erneuerbaren oder das weltweit wachsende Bewusstsein für die Dringlichkeit des Klimaschutzes. Im Podcast diskutieren der Forscher und Politikberater Dr. Michael Jakob und Jacqueline Klingen vom Wuppertal Institut, warum Hoffnung aus psychologischer Sicht entscheidend ist – und wie ein pragmatischer Optimismus Klimaschutz voranbringen kann.

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Rubrik: Jobs & Karriere
 
Leitung der neu gegrĂĽndeten wissenschaftlichen Abteilung Energie- und Klimapolitik (w/m/d)

zum 1. März 2027.
Forschungsschwerpunkte "Internationale Klimapolitik" und "Energiepolitik"; in Vollzeit (teilzeitgeeignet).

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Leitung der neu gegründeten wissenschaftlichen Abteilung Zukunft von Stadt und Mobilität (w/m/d)

zum 1. März 2027.
Forschungsschwerpunkte "Stadtwandel", "Mobilität und Verkehrspolitik" und "UN-Habitat Collaborating Center"; in Vollzeit (teilzeitgeeignet).

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Researcher*in (w/m/d) in der Abteilung Kreislaufwirtschaft

Bewerbungsfrist 24. Mai 2026.
Mitarbeit in verschiedenen Projekten des Forschungsbereichs Zirkuläre Systeme

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Rubrik:  Veranstaltungstipps
 

5. Mai in Berlin

Berliner Energietage 2026: Vernetzt. Effizient. Finanzierbar.

Expert*innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren über praxisnahe Finanzierungsmöglichkeiten und technische Lösungen für Energieeffizienz und Klimaschutz in Betrieben und Kommunen. Prof. Dr.-Ing. Clemens Rohde, Leiter der Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme am Wuppertal Institut, und Erik Pfeifer von der Deutschen Industrie- und Handelskammer treffen sich zum Rededuell "Ist Deutschland kein Energieeffizienz-Innovationsmotor mehr?"

mehr zu den Berliner Energietagen
 

5. Mai, online

Online-Ringvorlesung: Klimagerechtigkeit und Kapitalismus – ein Widerspruch in sich?

Prof. Dr. Ulrich Brand von der Universität Wien gestaltet den Auftakt der Ringvorlesung "Klimakrise und Nachhaltigkeit", die dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert. Er stellt das Konzept der "imperialen Lebensweise" vor und diskutiert Ansätze für ein solidarisches Leben als Alternative zu bestehenden globalen Strukturen.

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6. und 7. Mai in Berlin

WeACT Con 2026 – das Forum im Gesundheitswesen

Klimawandel, geopolitische Unsicherheiten und gesellschaftlicher Wandel fordern das Gesundheitswesen heraus. Deshalb steht auf der WeACT Con 2026 das Thema "Resilienz als Schlüssel – Systeme stärken, Zukunft sichern" im Fokus. Dr. Carolin Baedeker, Co-Leiterin des Forschungsbereichs Innovationslabore am Wuppertal Institut, nimmt am Symposium "vom Hitzeschutz zur stadtgesunden Transformation: Was Kommunen bewegen können" teil.

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7. Mai, online

Online-Session "Kreislaufwirtschaft in der Kultur?"

Was können Kultureinrichtungen fĂĽr eine Kreislaufwirtschaft tun? Und wo liegen die konkreten Hebel im Arbeitsalltag von Kulturakteur*innen? Dazu findet am 7. Mai unter dem Motto "Kreislaufwirtschaft in der Kultur?" eine Online-Session statt, mit Prof. Dr. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut: Wilts zeigt konkrete MaĂźnahmen fĂĽr Kulturinstitutionen und erläutert, wie Kultureinrichtungen, Kreative und Veranstalter*innen Materialien länger im Kreislauf halten können.

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9. Mai in LĂĽdenscheid

WoW Science Slam LĂĽdenscheid!

Im Kulturhaus LĂĽdenscheid bringen Forschende beim Science Slam die neuesten Ergebnisse aus ihren Laboren, Feldforschungen und Hinterköpfen mit – und präsentieren sie live und unterhaltsam im Slam-Format. Marina Fecke vom Wuppertal Institut zeigt ihrem Slam humorvoll, warum wir fĂĽr weniger Verschwendung mehr Teamwork brauchen.

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13. Mai in Bochum

Wissenschaft, die rockt: Science Slam Bochum

In knackigen zehn Minuten präsentieren Nachwuchswissenschaftler*innen im Schauspielhaus Bochum kreativ, verständlich und unterhaltsam Neues, Interessantes und Kurioses aus ihrer Forschung. Marina Fecke vom Wuppertal Institut zeigt in ihrem Slam "über den Tellerrand zum Kreislauf", was Trash-TV uns über die Zukunft der Wirtschaft lehren kann.

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19. Mai, online

Online-Ringvorlesung: Zukunftsfähig wirtschaften – Suffizienz und regenerative Ansätze in Unternehmen

Wie können Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich sein und gleichzeitig aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beitragen? Dieser Frage widmet sich der zweite Termin der Ringvorlesung "Klimakrise und Nachhaltigkeit" Vol. 10: Clara Baues vom Wuppertal Institut und Dr. Maike Gossen von der TU Berlin erläutern, welche Rolle Suffizienzstrategien und regenerative Ansätze im Unternehmenskontext spielen können.

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20. Mai in Wuppertal

Vortrag "Nach der Nachhaltigkeit: demokratische Alternativen zu Autoritarismus und Greenlash"

Der Wahlerfolg rechtspopulistischer Parteien, die geopolitische "Zeitenwende": Aktuell ein Greenlash zu beobachten, bereits beschlossene Regelungen im Bereich des Klima- und Umweltschutzes werden in Frage gestellt und aufgeweicht. Vor diesem Hintergrund hält Prof. Bernd Sommer, Professor für Umweltsoziologie an der TU Dortmund, am 20. Mai in der Wuppertaler Utopiastadt einen kostenfreien Vortrag zum Thema "Nach der Nachhaltigkeit: demokratische Alternativen zu Autoritarismus und Greenlash".

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20. Mai in Wuppertal

Tagung "nachhaltig demokratisch"

Klimawandel und politische Spannungen fordern unsere Gesellschaft heraus, demokratische Werte geraten dabei zunehmend unter Druck. Deshalb widmet sich die Tagung "nachhaltig demokratisch – sozialökologische Transformation als Schutz demokratischer Lebensformen" der Frage, wie sich unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen und gleichzeitig unsere Demokratie stärken lassen.

Infos zur Tagung
 

20. und 21. Mai, online

6. Technikforum Wasserstoff: Meilensteine fĂĽr den Hochlauf

Die Energiewende ist vor allem im industriellen Sektor mittel- bis langfristig ohne Wasserstoff nicht zu schaffen. Allerdings stockt der Hochlauf – genau deshalb ist der Austausch jetzt besonders wichtig. Im Rahmen des 6. Technikforums liefern Expert*innen aus Wissenschaft, Industrie und Politik Antworten auf relevante Fragen zum Wasserstoff-Hochlauf. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, moderiert das Technikforum Wasserstoff an beiden Tagen.

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23. Mai in Wuppertal

Aktionstag: Naturschutz, Artenschutz und Klimaschutz

Natur-, Arten- und Klimaschutz müssen gemeinsam gedacht und angegangen werden. Deshalb stehen die Wissensvermittlung und eine gut informierte Gesellschaft – die Grundlage für ein Umdenken, damit ein nachhaltiger Wandel gelingen kann – beim vierten Aktionstag "Naturschutz, Artenschutz und Klimaschutz" im Fokus.

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1. bis 6. Juni in Chamouille, Frankreich

eceee Summer Study 2026 "Efficiency: powering on!"

Die eceee Summer Study "Efficiency: powering on!" bringt Fachleute aus Wissenschaft, Politikberatung und Praxis zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Strategien im Bereich der Energieeffizienz zu diskutieren. Die internationale Konferenz wird vom European Council for an Energy Efficient Economy (eceee) organisiert. Forschende des Wuppertal Instituts sind mit acht Beiträgen vertreten.

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2. Juni, online

Online-Ringvorlesung: Genug ist für alle gut – Ökonomie sozial-ökologisch und intersektional neu denken

Bei diesem Termin der Ringvorlesung "Klimakrise und Nachhaltigkeit" steht die Frage im Mittelpunkt, wie eine sozial-ökologisch gerechte Wirtschaft gestaltet werden kann. Lotte Nawothnig aus dem Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut und Prof. Dr. Daniela Gottschlich, Professorin an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung, erläutern, wie sich unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven in Transformationsprozesse integrieren lassen.

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9. Juni in Bergheim

Auftaktkonferenz RR: vom Ziel zur Umsetzung – Industrietransformation im Revier gemeinsam gestalten

Ziel des Projekts IN4climate.RR ist, den Strukturwandel im Rheinischen Revier mit der Industrietransformation zur Klimaneutralität in NRW zu verbinden. Am 9. Juni findet eine Auftaktkonferenz zur nächsten Förderphase des Projekts statt, in der es um die konkrete Umsetzung geht. Auf der Konferenz geben Expert*innen Einblicke aus Politik und Wissenschaft, anschließend können sich die Teilnehmen in fachspezifischen Workshops selbst einbringen.

zur Auftaktkonferenz RR
 
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Wuppertal Institut fĂĽr Klima, Umwelt, Energie gGmbH

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Kontakt: Christin Hasken, Leitung Kommunikation
Döppersberg 19 | 42103 Wuppertal | Tel. +49 202 2492-187
E-Mail: pr@wupperinst.org | Website: wupperinst.org

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